blassblaueblätter      

Christian Brugger

Die west- bzw. unionseuropäischen PolitikerInnen sind wahrlich nicht zu beneiden; seit mehreren Jahren müssen sie sich der Cyber-Kriegsführung von Russlands Präsident erwehren, der Ukraine mit hunderten Milliarden Euro "aushelfen" und fossile Rohstoffe mittlerweile bei unterschiedlichen Despoten recht teuer erwerben.

Der eine (Christian Stocker) kann es ja ganz offensichtlich nicht, der andere (Sebastian Kurz) will und, was er bereits eindrücklich bewiesen hat, kann es auch nicht wirklich; also müsste, im Fall der Fälle bzw. mangels vorhandener Alternativen, bei den "Türkisen" im Fall einer vorgezogenen Neuwahl, der "Notnagel" Wolfgang Hattmannsdorfer...

Den vergangenen Sonntag (04. Oktober 2026) können sich alle SPÖ-ler in ihren Kalendern rot anstreichen; er wird ihnen recht lange in allerbester Erinnerung bleiben; es war der Tag, an dem ihr Parteichef "Andi" Babler den roten "Landesfürsten" Ludwig, Fellner, Doskozil, Lercher, Eder & Co veranschaulicht hat, was es bedeuten kann, sich mit ihm "...

Ohne blasphemisch klingen zu wollen, könnte man den roten Genossen nach ihrem sonntäglich letzten Abendmahl nur noch mit den Worten des Evangelisten Lukas, "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", begegnen.

Während die EU mit Zustimmung ihrer Mitgliedsländer bislang bereits weit mehr als 200 Milliarden Euro in die Ukraine transferiert hat, krachen die großen "Wirtschaftsnationen" wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wie die sprichwörtlichen Kaisersemmeln.

Rote Karte

07.10.2026

In zahlreichen Mannschaftssportarten symbolisiert die "rote Karte" einen Platzverweis für am jeweiligen "Spiel" Beteiligte; Gründe dafür sind u.a. "Unsportlichkeiten", Foulspiel, Tätlichkeiten oder Beleidigungen.

Der dramatische Absturz der SPÖ in der Wählergunst ist bei weitem kein nationales Einzelschicksal; in aller "Herren Länder" erodieren seit einigen Jahren "rote Bastionen".

Was die stolzen Sozialdemokraten innerhalb weniger Stunden aus ihrem roten Hut gezaubert haben, verblüfft neben den politischen Mitbewerbern auch die Journalisten sowie die "Influencer" dieses Landes.