blassblaueblätter      

Christian Brugger

Wer will mich?

30.09.2026

Politiker haben, zumindest in den meisten Demokratien, den Wunsch, vom Volk gemocht, gewollt und akzeptiert zu werden; im Werben um die Gunst der Wähler ist diese "Spezies" erfinderisch; das unterscheidet sie von ihren "Artgenossen" in autoritären Systemen, in denen die Sympathie des Volkes meist nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Während es bei den "Roten" gärt und in der Parteizentrale der Hut brennt, kommt NEOS-Ministrant Christop Wiederkehr wieder einmal mit einem seiner berühmt-berüchtigten Schulversuche um die Ecke; dieses Mal sucht er willige "Versuchskaninchen" für seine 6-jährige Volksschule – ob er damit der Volksverblödung Einhalt gebieten kann, weiß allerdings...

Der Start des mit "Vorschusslorbeeren" (Spitzen-Manager, Wirtschafts-Kompetenz etc.) bedachten Gerhard Zeiler in den "Machtkampf" um die SPÖ-Spitze ist bislang recht holprig verlaufen. Der ehemalige ORF-Chef hat in der gestrigen ZIB 2 bei Margit Laufer weder überzeugt noch mit klaren Ansagen geglänzt.

Die österreichischen Sozialisten wäre gut beraten, die "dubiose Affäre" zwischen Andreas Babler & Gerhard Zeiler möglichst rasch zu beenden; Affären haben die Eigenart, kompliziert zu werden und letztendlich in einem "Beziehungsdrama" samt reichlich "Schmutzwäsche" zu enden; was dann noch übrigbleibt firmiert meist nur noch unter "Scherbenhaufen".

Ob Gerhard Zeiler der richtige Mann zur richtigen Zeit ist, mag angesichts der derzeitigen Führung der SPÖ dahingestellt bleiben; jeder bzw. jede ist derzeit besser geeignet, die im "Sinkflug" befindlichen Sozialisten vor deren endgütigem Untergang zu retten, als der aktuelle "Amtsinhaber".

Nicht nur die miesesten Umfragewerte aller Zeiten legen nahe, dass sich die SPÖ endlich von ihrem Parteivorsitzenden trennt; Andreas "Andi" Babler ist, das könnte durchaus konstatiert werden, ad personam ein Problemfall.

Irgendwie kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass bei der 81. UN-Generalversammlung die blauäugig Naiven wieder einmal mit der Realität kollidiert sind und sich den dabei erlittenen Totalschaden nicht eingestehen wollen.

Der Bundespräsident eines Landes wirft einem anderen Land vor, es hätte Kriegsverbrechen zu verantworten; so weit, so gut; das Problem dran ist nur, dass Alexander Van der Bellen für seine Behauptung bislang jeden Beweis schuldig geblieben ist.

Man muss neidlos anerkennen, dass unsere "Staatsspitze" im fernen New York ganz, ganz toll performt; es ist eine wahre Freude den Herren Van der Bellen und Stocker sowie Frau Meinl-Reisinger dabei zuzusehen, wie sie sich auf der großen, internationalen Bühne und damit vor der gesamten Weltöffentlichkeit blamieren – es fehlt nur noch Herr Babler,...