blassblaueblätter      

Christian Brugger

Den vergangenen Sonntag (04. Oktober 2026) können sich alle SPÖ-ler in ihren Kalendern rot anstreichen; er wird ihnen recht lange in allerbester Erinnerung bleiben; es war der Tag, an dem ihr Parteichef "Andi" Babler den roten "Landesfürsten" Ludwig, Fellner, Doskozil, Lercher, Eder & Co veranschaulicht hat, was es bedeuten kann, sich mit ihm "...

Ohne blasphemisch klingen zu wollen, könnte man den roten Genossen nach ihrem sonntäglich letzten Abendmahl nur noch mit den Worten des Evangelisten Lukas, "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", begegnen.

Während die EU mit Zustimmung ihrer Mitgliedsländer bislang bereits weit mehr als 200 Milliarden Euro in die Ukraine transferiert hat, krachen die großen "Wirtschaftsnationen" wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wie die sprichwörtlichen Kaisersemmeln.

Rote Karte

07.10.2026

In zahlreichen Mannschaftssportarten symbolisiert die "rote Karte" einen Platzverweis für am jeweiligen "Spiel" Beteiligte; Gründe dafür sind u.a. "Unsportlichkeiten", Foulspiel, Tätlichkeiten oder Beleidigungen.

Der dramatische Absturz der SPÖ in der Wählergunst ist bei weitem kein nationales Einzelschicksal; in aller "Herren Länder" erodieren seit einigen Jahren "rote Bastionen".

Was die stolzen Sozialdemokraten innerhalb weniger Stunden aus ihrem roten Hut gezaubert haben, verblüfft neben den politischen Mitbewerbern auch die Journalisten sowie die "Influencer" dieses Landes.

Hätte Andreas Babler, gemeinsam mit seinen ideologischen Handlangern, die SPÖ nicht längst bei ca. 15% "eingenordet" – Tendenz fallend – käme der heutigen "Aussprache" der Sozialisten noch irgendwie Bedeutung zu.

Was sich in Österreich politisch so abspielt, ist aller Unehren wert; selbst die Allerdümmsten dieser Republik verfielen, möchte man meinen, nicht der Idee, längst gescheiterte Figuren dermaßen zu desavouieren.