Zur Dekadenz der "Demokraten"
Europa gilt, spätestens seit dem Tag, an dem Donald Trump zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident ins Amt gewählt wurde, als letzte Bastion, wo man einer Herrschaftsform huldigt, die sich Demokratie nennt.
Was vor mehr als 2.500 Jahren von wahrhaft großen Philosophen als Idee verschriftlicht wurde, entspricht seit einigen Jahrzehnten nicht in geringster Weise mehr dem, was damals staatstheoretisch vermutlich gut gemeint war; über Umwege ist die "Demokratie" oder das, was heute darunter verstanden wird, im Europa des 20. Jahrhunderts heimisch geworden; weitergehende Bedeutung hat diese Form der Herrschaft allerdings nie erlangt; all das, was unternommen wurde, um demokratische Prinzipien flächendeckend über den "Erdball" zu verbreiten sind kläglich gescheitert; und selbst in Europa ist zu beobachten, wie demokratische Grundpfeiler nach und nach ihr eigenes Gewicht nicht mehr ertragen können – sie, die Demokratie, erodiert schutzlos dahin und wird nach und nach ihrem eigenen Verfall überlassen.

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-02/Rom-antike-dekadenz
Die überwiegende Mehrheit aller Bewohner unseres Planeten leben in anderen Staatsformen als dem von Kontinentaleuropa gepredigten "Ideal"; was schon bei uns nicht funktioniert, ist anderen naturgemäß recht fremd und kein Vorbild – sie lehnen Demokratie, sobald sie so sein soll, wie wir das verstanden zu wissen vermeinen, unumwunden ab; nur in europäischen Wunschvorstellungen wollen Russen, Asiaten, Afrikaner und Südamerikaner "echte Demokraten" sein; aus "unserer" missionarischen Sicht, die aufdringlicher kaum sein könnte, wollen bzw. sollten alle demokratisch sein, wie wir das möchten; aus deren Sicht hingegen ist die von "uns" propagierte Demokratie nicht erstrebenswert – warum auch? Sie lernen aus dem laufenden Versagen Europas in allen denkbaren Belangen – Demokratie scheitert immer daran, dass sie sich im Lauf der Jahre ins Gegenteil verkehrt bzw. zu dem verkommt, was die Politikwissenschaft als Kakistokratie bezeichnet – die Herrschaft der Schlechtesten und Dümmsten als Folge des eigenen geistigen Verfalls deren maßgeblicher Protagonisten.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/praesident-macron-schwaermt-erneut-von-ursula-von-der-leyen-16299243.html
An den Spitzen europäischer "Demokratien" tummeln sich seit langem nicht mehr die Besten, Klügsten oder Vernünftigsten sondern willfährige Personen mit bescheidenem Intellekt, gepaart mit heilloser Selbstüberschätzung und immensem Drang zur Selbstdarstellung; das Gemeinwohl ist ihnen dabei ebenso fremd geworden wie das nötige Ebenmaß für die Interessen der Bevölkerung; die wirtschaftliche Abhängigkeit von ihren politischen Ämtern macht sie zu Handlangern von Lobbyisten und jenen parteilichen Ideologien, deren Vertretung sie letztlich ihre Funktionen verdanken – sie leben nicht für die sondern von der Politik und entsprechen insofern punktgenau dem, was bereits Max Weber zu Beginn des 20. Jahrhunderts darüber zu schreiben wusste: Eitle Emporkömmlinge des Ausgenblicks, die über kein Charisma verfügen, nur an der Staatskrippe gefüttert werden wollen und den Staat samt seinen Ämtern als "Pfründnerversorgungsanstalt" betrachten – "Dilettantenverwaltung durch Beutepolitiker" eben, wie das der deutsche Soziologe nannte – zu primitiven "Stellenjägerparteien" gewordene Organisationen, deren eigentlicher Zweck als Mittel für ihre verkommenen Mitglieder dazu missbraucht wird, von der Allgemeinheit versorgt zu werden ohne ihr zu dienen sondern derselben vielmehr nur noch zu schaden.

Quelle: https://europeannewsroom.com/de/scholz-und-macron-beschwoeren-deutsch-franzoesische-freundschaft/
Und mit diesem abartigen bzw. perversen Demokratievorstellungen gehen von der Leyen, Macron, Scholz & Co weltweit gleichsam missionarisch haussieren; mit reichlich Geld, das ihnen nicht gehört, wird laufend der absolut untaugliche Versuch unternommen, die Autokraten dieser Welt von europäisch-demokratischen Wahnvorstellungen zu überzeugen; alle bisherigen Versuche, Länder wie z.B. Ägypten, Afghanistan, Libyen, Marokko, die Türkei oder Ukraine, den Iran oder Irak, Äthiopien, den Sudan, Indien, Nigeria, Pakistan, Brasilien oder Argentinien mit ihren demokratischen Heilsversprechen zu beglücken, sind allesamt kläglich gescheitert; hunderte Milliarden Euros wurden vernichtet bzw. sind in den korrupten Kanälen der genannten Staaten versickert; das was uns davon übrig bleibt, ist der mit dieser missionarischen "Spendenfreudigkeit" einhergehende wirtschaftliche Niedergang Europas.
Wie, frage ich mich z.B. seit mehr als 10 Jahren, stellen sich von der Leyen, Macron, Scholz & all die anderen EU-Gaukler vor, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine enden wird?
Jeder Trottel weiß (im Unterschied zu den Demokratiefantasten in der EU), dass ein großer Teil des ukrainischen Staatsgebietes am Ende des Tages oder Krieges an Russland fallen wird; nur wer dem Infantilismus verfallen ist, wie von der Leyen & Co, kann ernsthaft meinen, Europa könne die Ukraine samt ihrem korrupten Volkskabarettisten retten oder bewirken, dass die Krim in absehbarer Zeit wieder ukrainisch würde; das, worauf sich die EU vorbereiten kann ist nur, nach dem Ende des Krieges über genügend finanzielle Ressourcen zu verfügen, um der durch und durch korrupten Ukraine mit ein paar Billionen Euro beim Wiederaufbau behilflich sein zu können; denn die USA werden, solange Trump dort das Sagen hat, der Ukraine nur dann helfen, wenn ihr wirtschaftlicher Vorteil größer ist als der Nachteil, den sie allenfalls durch ihr Tätigwerden erleiden würden.

Quelle: https://taz.de/Selenski-auf-Europavisite/!5911231/
Die europäische Argumentation hingegen ist klar: Die Ukraine soll ein Teil Europas bleiben bzw. Mitglied in der EU und dazu gleich auch noch "demokratisch" werden – koste es, was es wolle … dabei wird völlig ausgeblendet, dass weder Russland noch die Ukraine je demokratisch sein werden; Russen sind eben Russen und Ukrainer bleiben Ukrainer – korrupte Autokratien mit oligarchischen Lobbyisten, die das System beeinflussen und finanzieren.
Die europäischen Demokratiedemagogen sollten sich vielmehr daran erinnern, was sie zu Beginn der Russlandoffensive 2022 lauthals wie unisono verkündet haben: Mit den Wirtschaftssanktionen gegen Russland wolle man Putin in die Knie zwingen und den Krieg beenden; selbst nach 30 Sanktionspaketen sind von der Leyen, Macron, Scholz, aber auch Nehammer, noch immer nicht zur Einsicht gelangt, dass ihre "Heilsversprechen" leere Worthülsen sind und waren, vor allem Europa schaden und Russland nicht davon abzuhalten ist, sich Teile der Ukraine einzuverleiben; was mittlerweile selbst die Dümmsten verstanden haben, ist bei den Demokratiekasperln Europas noch nicht angekommen – die Einsicht, dass man Russland weder von der Landkarte Europas entfernen noch dazu bewegen kann, auf das zu verzichten, was in mehr als 10 Jahren kriegerisch gewonnen wurde.
Europa ist, auch das erkennen alle anderen Staaten, wirtschaftlich schwach, politisch völlig bedeutungslos und militärisch betrachtet verteidigungsunfähig – all das ist das Ergebnis dekadenter Politiker, die nichts anderes tun, als den Rest an Demokratie zu vernichten, der, trotz all ihrer Dummheit, übriggeblieben ist.

Quelle: https://www.duda.news/tiere-2/affen-bananen/
Solange in Europa nur strohdumme Wesen etwas zu sagen haben, dürfen wir uns nicht wundern, von vielen anderen Ländern als das wahrgenommen zu werden, was wir in Wirklichkeit leider längst sind – eine, wenn auch bloß scheindemokratische, "Bananenplantage", die sich, als Summe ihrer einzelnen Regionen, EU nennt, wo nur noch Halbaffen von Staude zu Staude hüpfen und laufend "Demokratie" kreischen.
Chr. Brugger
27/12/2024