Pleiten zum Abschluss

09.03.2025

Heute hat die nordische Ski-WM in Trondheim geendet; bei den letzten 3 Bewerben (50km Langlauf der Herren u. Damen sowie Einzelspringen der Herren auf der Großschanze) mussten die österreichischen Athleten herbe Niederlagen hinnehmen.

Quelle: https://www.krone.at/90013709084

Beim Springen auf der Großschanze waren gestern die favorisierten Österreicher, allen voran Stefan Kraft und Daniel Tschofenig, ein Schatten ihrer selbst; von der bisherigen Überlegenheit im Weltcup war weder etwas seh- noch spürbar; einzig Johannes Hörl rettete Österreich mit Platz zwei vor der totalen Blamage; ebenso blamabel war das Auftreten der nordischen Kombinierer beim abschließenden Langlauf-Rennen; das Abschneiden der Österreicher war nicht nur für Johannes Lamparter zum Weinen, sondern auch für alle österreichischen Fans.

Viel bitterer war aber der Ausgang der beiden Langlaufrennen über jeweils 50km; am gestrigen Tag musste Mika Vanmeulen zur Kenntnis nehmen, dass sein großspuriges Verhalten vor und während der WM mit seinem Leistungsvermögen nicht in Einklang zu bringen ist; wer laufend davon spricht, der weltbeste Langläufer sein zu wollen, sollte endlich einmal in die Gänge kommen und versuchen, seinen großen Worten auch Taten folgen zu lassen – das was Vermeulen wortreich hinausposaunt, trägt allenfalls pathologische Züge; die Realität sieht hingegen anderes aus: Wer sich mehr als 4 Minuten hinter den Siegern über die Ziellinie schleppt, ist eher ein Tourist als ein ernsthafter Konkurrent für die besten Langläufer der Welt.

Etwas anders verhält es sich bei Teresa Stadlober; bei der Tochter der ÖSV-Präsidentin wird die Erwartungshaltung eher von außen geschürt; was allerdings Journalisten, Reporter und ihr eigener Bruder als Co-Kommentator "aufführen", ist eine bodenlose Frechheit; Teresa Stadlober ist eine sehr gute Langläuferin, der es in der einen oder anderen Situation an Glück fehlt – mit den Besten der Besten kann sich allerdings auch sie nicht messen.

Quelle: https://berkutschi.com/de/front/news/3443-stimmen-zum-2-wettkampf-in-planica

Was die ORF-Kommentatoren speziell bei den Landlauf- und Kombinationsbewerben von sich geben, ist einerseits größtenteils ein Unsinn; andererseits geben sie mit ihren sinnbefreiten Wortspenden immer wieder zu erkennen, dass sie von dem, was sie kommentieren, nicht die geringste Ahnung haben; besonders lustig führen sich die beiden Co-Kommentatoren, David Kreiner & Luis Stadlober auf; der eine dürfte eine sonderpädagogische Anstalt für psychologische Dämlichkeiten besucht haben, während der andere so spricht, wie er dereinst langgelaufen ist: Holprig, stakkato-artig und (wenn es um seine Prognosen geht) erfolglos,  – der oberlehrerhafte Habitus, garniert mit laufenden Floskelwiederholungen in kastratenähnlicher Tonlage , ist, wie die absurd anmutenden Dauerrederei des 32-semestrigen Pseudo-Psychologie-Studenten Kreiner, kaum erträglich und eine Zumutung für jeden Sportinteressierten.

Bei den Kommentatoren der nordischen Ski-WM dürfte es sich beim ORF tatsächlich um das letzte Aufgebot handeln; anders ist u.a. die Teilnahme von Fehlbesetzungen wie Karoline Rath-Zobernig oder Daniela Iraschko-Stolz nicht plausibel erklärbar; solche Figuren würde man eher in einer Geisterbahn erwarten als auf dm Bildschirm eines Fernsehers.

Chr. Brugger

09/03/2025