Hütchenspieler, Verbrecher & Dilettanten

26.03.2025

Das politische Geschehen treibt in Österreich weiterhin unvorstellbare und bisweilen recht "heitere" Blüten; was die Österreicher ob dessen erleben und mitanschauen müssen, passt weder auf eine Kuhhaut noch ist es weiter hinnehmbar; es wäre hoch an der Zeit, sich gegen das, was sich vor unser aller Augen abspielt, zur Wehr zu setzen, mit Mistgabeln und Dreschflegeln bewaffnet nach Wien zu fahren, die dafür maßgeblich verantwortlichen Figuren aus ihren Ämtern zu jagen und dafür zu sorgen, dass künftig in der heimischen "Verwaltungszentrale" ein anderer Wind weht – so kann und darf es einfach nicht weitergehen.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/trickbetrueger-huetet-euch-vor-huetchenspielern-12711799.html

Zu den Gusto-Stückchen der letzten Tage gehört u.a. das rechtskräftige Strafurteil gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser samt seinen Mittätern; der ehemalige Lieblingsschwiegersohn völlig vertrottelter Mütter und Inhaber des "Großen Goldenen Ehrenzeichens am Band für Verdienste um die Republik Österreich" darf bald hinter schwedischen Gardinen über seine "verdienstvollen Tätigkeiten" für die heimische Republik nachdenken; jüngeren Lesern, denen dieses kriminelle Element kein Begriff bzw. dessen Werdegang nicht vertraut ist, sei zumindest die Lektüre des diesbezüglichen Wikipedia-Eintrages angeraten; dort ist in wenigen Minuten nachzulesen, was sich der vierte Ehemann von Fiona "Swarovski" über die Jahre hin so alles geleistet hat bzw. womit er in denn in Verbindung zu bringen wäre.

Apropos Finanzen: Verbrecher Grasser (KHG) hat seinen Nachfolgern im Amt zumindest eines voraus; er ist für seine Malversationen spät, aber doch zur Rechenschaft gezogen worden.

Quelle: https://www.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/nach-hammer-urteil-kommt-karl-heinz-grasser-in-den-benko-knast-67e2943e798c7544d12906bf

Was sich seit Jahren hierzulande fiskalpolitisch abspielt, ist nicht minder bemerkenswert, als KHG´s "Budgettricksereien"; was Gernot Blümel im Verbund mit Sebastian Kurz und Thomas Schmid "aufgeführt" hat, ist zumindest Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen; und bei Magnus Brunner stellt sich bloß die Frage, ob er bewusst gelogen hat oder schlichtweg nicht rechnen konnte und damit einfach für dieses Amt zu blöd war.

Zumindest eines ist jetzt schon klar: In der ÖVP fehlt seit Jahren und bis heute jedwede Klarheit darüber, wie sich die Schulden des Staates der Höhe nach darstellen, wie groß das vielzitierte "Finanzloch" bzw. wie tief das budgetäre Grab ist, das man über die Jahre ausgehoben hat; nicht Genaues weiß man eben bis heute nicht …

Österreich wäre aber nicht Österreich, hätte es nicht auch noch anderes zu bieten; der nagelneue "Medienministrant" will heute im Parlament eine Art "ORF-Hütchenspiel-Reform" koalitionär durchwinken lassen; von der oberstgerichtlich geforderten "Entpolitisierung" will Andreas Babler aber scheinbar nichts wissen; der ach so unabhängige ORF soll also auch in Zukunft politisch infiltriert und, wie zum Trotz, parteipolitischer Willkür ausgeliefert bleiben; ob das der Verfassungsgerichtshof goutiert, wird man allerdings erst in ein paar Jahren wissen; also erst dann, wenn der heute dafür Zuständige politisch längst das Zeitliche gesegnet hat.

An diesem parteipolitisch inspirierten "Reförmchen" ist jedenfalls klar erkennbar, wie ernst die Koalitionäre ihren eigenen Fetisch "Kein weiter wie bisher" nehmen; wollte man tatsächlich "Jetzt das das Richtige tun. Für Österreich", würde jemand, der sich selbst noch ernst nimmt, den parteipolitischen Einfluss auf die Reaktionsstuben des Staatsfunks drastisch reduzieren und sich idealerweise aus dem Einflussbereich des weitaus größten Medienunternehmens des Landes zurückziehen.

Quelle: https://exxpress.at/politik/so-marxistisch-tickt-der-kuenftige-vizekanzler-babler/

Nun ist aber das genaue Gegenteil der Fall bzw. geplant – Der Einfluss wird nicht reduziert, sondern nur anders gestaltet; anstatt sinnstiftend zu reformieren wird einzementiert und auf Jahre hinaus ausgerechnet an dem festgehalten, was schon in der Vergangenheit nicht funktioniert und sich als verfassungswidrig erwiesen hat – herzliche Gratulation zu dieser unterirdisch-perversen Glanzleistung.

Da Österreich zwangsläufig Österreich bleibt, darf man schon jetzt gespannt sein, was uns die türkis-rot-pinke "Verwaltungshundstruppe" in den nächsten Tagen an Schmankerln anzubieten hat; schwer verdaulich wird es, da muss man kein Prophet sein, allemal; von der Koalition des eingebildeten Notstands ist nichts Kluges zu erwarten.

Chr. Brugger

26/03/2025