Europa als Matriarchat

21.03.2025

Es ist durchaus bemerkenswert, wie europäische Politiker in den letzten Tagen und Wochen auf die nebulösen Ankündigungen des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump reagieren; jedes Mal, wenn Trump etwas von sich gibt, herrscht im europäischen Kleinkindergarten helle Aufregung; wie in einem aufgescheuchten Hühnerhaufen gackern dann all jene, die meinen, Trumps hohle Botschaften richtig deuten zu können; auffällig ist, dass dabei, wenn es um militärische Belange geht, Küken, die später einmal Hennen werden möchten, am allerlautesten piepsen – allen voran Ursula von der Leyen, Kaja Kallas & Roberta Metsola, allesamt neuerdings im Gewande reinkarnierter Amazonen bzw. fluguntauglicher Kampfbienen.

Quelle: https://https://www.msn.com/de-at/nachrichten/ausland/eu-rüstet-sich-jetzt-für-großen-krieg-mit-putin/ar-

Wenn man sich so anhört, was das feminine Kampftriumvirat so alles von sich gibt, muss man zum Schluss kommen, der dritte Weltkrieg stünde unmittelbar bevor.

800 Milliarden Euro will man in die Aufrüstung Europas investieren, um Putin zu signalisieren, er müsse sich fürchten; "man tue dies nicht, um in den Krieg zu ziehen, sondern um uns auf das Schlimmste vorzubereiten und den Frieden in Europa zu verteidigen" meint beispielsweise Kallas, um gleichzeitig zu betonen, "dass die USA unter Donald Trump nicht mehr in der Lage seien, die "freie Welt" anzuführen".

Aus der Presseerklärung von der Leyens zum Verteidigungspakt vom 04.03.2025 erhellt, was die als deutsche Verteidigungsministrantin kläglich Gescheiterte meint bzw. vorhat:

Die ultimative Aufrüstung Europas sei alternativlos.

Quelle: https://www.politico.eu/article/eu-election-2024-dream-team-how-all-top-jobs-could-be-held-by-women/

Das Argument der Alternativlosigkeit wird von Politikern immer dann gern verwendet, wenn es für Alternativen aus eigenem Versagen zu spät ist oder diejenigen, die das Argument benutzen, schlichtweg zu blöd sind, sich Alternativen zu überlegen.

Bei den europäischen Rüstungsexpertinnen ist leider beides der Fall; zum einen hat man es in den letzten Jahren verabsäumt, rechtzeitig zu reagieren, andererseits haben von der Leyen, Kallas & Metsola von "Krieg & Frieden" nicht die geringste Ahnung.

Sie kleben an den Lippen Trumps und versuchen, aus dessen sich täglich ändernden Richtungsentscheidungen erkennen und ableiten zu wollen, was für Europa "wichtig & richtig" ist.

Problematisch ist nur, dass man sich auf das Wort von Trump nicht verlassen kann, weil er das macht, was ihm eben gerade so einfällt oder eingeflüstert wird; und bei Putin ist es nicht anders – heute so und morgen so; und im Hintergrund steht China an der Seite Russlands, bereitet sich auf Trumps Sanktions- bzw. Zollpolitik vor und rüstet auf, als gäbe es kein Morgen.

Quelle: https://www.kulturjam.it/politica-e-attualita/von-der-leyen-metsola-e-kallas-la-pernacchia-delleuropa-alla-democrazia/

Mittendrin, ohne dabei zu sein, befindet sich das als schwach, dekadent und strategisch wie politisch unfähig empfundene Europa, das dauerhaft erfolglos versucht, seine "Werte" verteidigen zu wollen.

Wie diese "Match" ausgehen wird, ist leicht absehbar: Die Ukraine wird filetiert, Selenskyj "abmontiert" und Europa darf die Kriegsschäden zahlen bzw. den Wiederaufbau seines Partners Ukraine finanzieren.

Trump, Putin & Xi Jinping wissen ganz genau, dass Europa nie und nimmer in der Lage sein wird, einen Krieg aktiv beginnen zu wollen oder zu können; Europa ist in den nächsten Jahren nicht einmal in der Lage, sich selbst zu verteidigen; ein dermaßen schwaches Konglomerat aus saturierten Schießbudenfiguren & dekadenten Blindgängern wird weder Putin noch Trump schlaflose Nächte bereiten, zum Umdenken bewegen oder gar einschüchtern.

Die europäischen Aufrüstungsdrohgebärden sind nur Schall & Rauch; von der Leyen, Kallas & Metsola nimmt niemand ernst, Macron ist bestenfalls ein kastrierter Hahn für den Hühnerhaufen und Fritzi Merz der dazu passende Spaßvogel und insofern zumindest ein würdiger Nachfolger des Olaf Scholz.

Und wenn man sich ansieht, wie "Wunderwaffe" Annalena Baerbock vom syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa, der in den letzten Wochen tausende "Systemgegner" massakrieren ließ, mehrfach gedemütigt wurde, sollte eigentlich klar sein, was Patriarchate von "Matriarchaten" unterscheidet – die einen nehmen uneigennützig und die anderen zahlen willfährig bzw. vorauseilend gehorsam.

An kaum einem anderen Beispiel wird derzeit offensichtlicher, wie, um das Wort vertrottelt zu vermeiden, dümmlich naiv Europas Politiker sind: Unter dem Regime von Baschar Hafiz al-Assad sind hunderttausende Syrer nach Europa geflohen, haben dort Asyl beantragt und sind bis heute geblieben; nach der Flucht Assads ist niemand nach Syrien zurückgekehrt; der neue Machthaber, Ahmed al-Scharaa, ein Terrorist (al-Quaida, al Nusra, Haiʾat Tahrir asch-Scham), Kriegsverbrecher & Islamist der übelsten Sorte, wird von den Europäern hofiert und mit hunderten Millionen Euro überschüttet; dafür darf er ungeniert seine Widersacher lynchen und ist nicht bereit, syrische Asylanten aus Europa in ihr Heimatland zurückkehren zu lassen bzw. aufzunehmen.

Quelle: https://ww.facebook.com/stegerpetra/photos/während-die-österreicher-mit-steigenden-preisen-kämpfen-verteilt-meinl-reisinger/1188410412646909/

Bei diesem seltsamen Spiel nimmt (selbstverständlich) auch Österreich teil; Beate Meinl-Reisinger lässt, ohne dass es in Österreich einen einzigen Syrer weniger gäbe, ca. 20 Millionen Euro blanko nach Syrien überweisen und Christian Stocker will gar, dass sich Österreich an der Kriegswaffenbeschaffungsaktion der EU finanziell beteiligt.

Chr. Brugger

21/03/2025