Blinde Hühner & peinliche Pleiten

24.03.2025

Wenn Österreichs Skiwedler nach 40(!) sieglosen Weltcuprennen endlich wieder einmal gewinnen, hört sich das bei den beiden ORF-Blödianen vom Dienst, Oliver Polzer & Hans Knauss, so an, als wäre die peinliche Pleitenserie der erfolglosesten ÖSV-Truppe, die es je gab, vorbei; viel eher sollte man sich aber mit der Frage beschäftigen, warum just immer am Ende von Saisonen, wenn es sportlich um rein gar nichts mehr geht, auch die blinden Hühner plötzlich Körner finden; und das noch dazu auf Pisten, bei denen selbst die Ahnungslosesten der Ahnungslosen erkennen müssten, dass Startnummern das Ergebnis mehr beeinflusst haben als das skifahrerische Können der Protagonisten.

Quelle: https://spiele-und-spieler.blogspot.com/2015/02/test-rezension-blindes-huhn.html

Wie auch immer: Dem Vorarlberger Lukas Feuerstein sei der zufällige Erfolg vergönnt – was dieser Erfolg wert ist, werden wir naturgemäß erst in den nächsten Jahren beurteilen können; bekanntlich macht ja eine Schwalbe noch lange keinen Sommer und das Maß aller Dinge ist, nicht nur im Super-G, Marco Odermatt, der Schweizer Ausnahmekönner, Seriensieger und Superstar vom Vierwaldstättersee.

Im Vergleich zur Schweiz befindet sich Österreich, auch bei den Herren, im sportlichen Niemandsland; im weltweit größten & teuersten Skiverband (ÖSV) kriselt und erodiert es an allen Ecken und Enden; der Nachwuchs vegetiert talentbefreit dahin, die ehemaligen Leistungsträger haben ihren Zenit längst überschritten; in der unansehnlichen Masse der Übriggebliebenen tummeln sich nur noch Mitläufer und Möchtegerns; als Sportbegeisterter kann man sich jedenfalls für Hemetsberger, Stiedinger & Co nur noch schämen und es ist, gelinde gesagt, eine bodenlose Frechheit, dass uns solche "Skifahrer", die noch dazu überwiegend von der Öffentlichkeit bzw. mit Steuergeld bezahlt werden, laufend nur für blöd verkaufen.

Quelle: https://skiweltcup.tv/index.php/lukas-feurstein-ueberrascht-in-chile-mit-doppelsieg-in-der-abfahrt/

Bei dieser sportlichen Farce spielt auch noch der ORF, ebenfalls auf Kosten der Öffentlichkeit, mit; für den ultimativen Schlusspunkt der heurigen Saison müssen natürlich auch unsere skiaffinen "Vollpflaumen" Knauss, Meissnitzer, Schmidhofer & Puchner in den Bundesstaat Idaho reisen, um uns von dort aus mit ihrem nichtssagenden Geplapper zu ärgern; hölzerne Dialekttiraden der übelsten Sorte aus den untersten Schubladen aller Unerträglichkeit; bei den bevorstehenden Slaloms und Riesentorläufen ist ähnlich Schlimmes zu erwarten; garniert bzw. präsentiert und zur Schau gestellt wird dieser ganze, sündteure ORF-ÖSV-Schwachsinn von der in die Jahre gekommenen, personifizierten Peinlichkeit, Rainer Pariasek; irgendwie kann man sich bei ihm nie sicher sein, ob er betrunken oder einfach dermaßen dusselig ist, um nur Hochnotpeinliches von sich geben zu können.

Quelle: https://www.vol.at/netz-lacht-wieder-einmal-ueber-rainer-pariasek/6367027

Einsparungspotenzial ist, rein politisch betrachtet, jedenfalls reichlich vorhanden; denn, was bzw. wie schön wären Sportübertragungen, die unter "Silent Sport" firmierten und wir nicht laufend mit hochdotierten Alpin-Laien konfrontiert würden ...


Chr. Brugger

24/03/2025